Geschmack & Aromen
Barbera ist nicht so prestigeträchtig wie Nebbiolo (Barolo, Barbaresco), aber dafür vielseitiger und zugänglicher. Die Aromen reichen von Sauerkirsche und Pflaume bis zu Veilchen und erdigen Noten. Dank der hohen Säure und moderaten Tannine ist Barbera sofort trinkbar und verlangt nicht nach jahrelanger Reife. Der Barbera d'Asti Superiore und Barbera d'Alba sind die Spitzenausdrücke der Rebsorte.
Barbera ist der definitive Pizza- und Pasta-Wein – die hohe Säure schneidet durch die Tomatensoße, die Frucht harmoniert mit dem Käse. Auch zu gegrilltem Fleisch und Hartkäse ist er ein hervorragender Begleiter. Für Einsteiger in die italienische Weinwelt ist Barbera die ideale erste Wahl.
Wichtige Anbaugebiete
Passt zu
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Barbera und Nebbiolo?
Barbera ist weicher, fruchtiger und hat weniger Tannin. Nebbiolo ist kräftiger, tanninreicher und braucht Jahre, um sich zu öffnen. Barbera ist der Alltagswein, Nebbiolo der Sonntagswein.
Wird Barbera im Barrique ausgebaut?
Ja, hochwertige Barberas (Superiore, DOCG) reifen oft im Barrique – das verleiht Vanillenoten und rundet die Tannine ab. Einfache Barberas sind Edelstahl-Weine, die auf Frische ausgelegt sind.