Geschmack & Aromen
Die besten Rieslinge wachsen an den steilen Schieferhängen von Mosel, Rheingau und Pfalz. Der Schieferboden verleiht den Weinen ihre typische Mineralität und ein rauchiges Aroma, das Kenner sofort erkennen. Junge Rieslinge duften nach Pfirsich, Zitrus und grünem Apfel, gereifte entwickeln Noten von Honig und Petroleum – das berühmte Reifearoma.
Riesling ist der perfekte Essensbegleiter: Seine Säure schneidet durch Fett und harmoniert mit Süße, weshalb er hervorragend zu asiatischer Küche, Sushi und würzigen Gerichten passt. Für Einsteiger empfiehlt sich ein feinherber Kabinett, Kenner greifen zu einem trockenen Großes Gewächs (GG).
Wichtige Anbaugebiete
Passt zu
Empfohlene Riesling-Weine
Häufige Fragen
Ist Riesling immer süß?
Nein. Riesling gibt es von knochentrocken bis edelsüß. Die meisten deutschen Rieslinge sind heute trocken oder feinherb ausgebaut – auf dem Etikett steht dann 'trocken' oder 'halbtrocken'.
Welcher Riesling ist der beste für Einsteiger?
Ein feinherber Kabinett von der Mosel – er hat eine angenehme Restsüße, wenig Alkohol (oft unter 10 %) und eine fruchtige, zugängliche Art.
Wie lange kann Riesling lagern?
Hochwertige Rieslinge (Spätlese, GG, Auslese) können 10–30+ Jahre reifen. Einfache Gutsweine sollte man innerhalb von 3–5 Jahren trinken.