Geschmack & Aromen
Blaufränkisch ist die bedeutendste rotwein-Rebsorte Österreichs und eine der großen roten Sorten Mitteleuropas. Ihre Heimat ist das Burgenland, wo sie auf schweren Lehm- und Schotterböden tiefgründige, würzige Weine hervorbringt. Die Aromen reichen von dunklen Beeren und Sauerkirsche bis zu Pfeffer, Schokolade und feinen Kräutern.
Blaufränkisch zeichnet sich durch eine charaktervolle Säurestruktur und feste, aber feine Tannine aus. In der Mittelburgenland DAC und Eisenberg DAC findet man die besten Lagen. Die Sorte harmoniert perfekt mit Wildgerichten, Rindfleisch, Braten und gereiftem Käse.
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Häufige Fragen
Wie unterscheidet sich Blaufränkisch von Zweigelt?
Blaufränkisch ist feiner, würziger und hat mehr Säure. Zweigelt ist fruchtiger, weicher und oft süßlicher im Stil – eine Kreuzung aus Blaufränkisch und St. Laurent. Beide sind österreichische Klassiker.
Ist Blaufränkisch schwer zu trinken?
Nein – trotz seiner Tiefe ist Blaufränkisch überraschend zugänglich. Die Tannine sind fest aber fein, die Säure belebt den Gaumen. Ein guter Blaufränkisch ist komplex, aber nie schwer oder klebrig.