Geschmack & Aromen
Glera ist die Hauptrebsorte des Prosecco – eine alte, autochthone Sorte aus dem Veneto, die bis ins 17. Jh. zurückreicht. Ihre Stärke: lebendige Säure, feine Perlage und Aromen von Birne, grünem Apfel und weißen Blüten. Glera wird fast ausschließlich für Schaumwein ausgebaut – der Frizzante (leicht perlig) oder Spumante (voll perlend).
Die besten Glera-Weine kommen aus dem DOCG-Gebiet zwischen Conegliano und Valdobbiadene. Hier wachsen die Trauben auf steilen Hügeln, die Mineralität und Eleganz ins Glas bringen. Glera-Prosecco ist der ideale Aperitif, passt aber auch zu leichten Vorspeisen, Meeresfrüchten und asiatischer Küche.
Wichtige Anbaugebiete
Passt zu
Empfohlene Glera-Weine
Häufige Fragen
Ist Glera dasselbe wie Prosecco?
Ja und nein: Glera ist die Rebsorte, Prosecco der Name des Weins. Seit 2009 heißt die Rebsorte offiziell Glera – früher hieß sie Prosecco. Der Wein heißt in Italien weiterhin Prosecco DOC/DOCG.
Wie lange kann man Glera-Prosecco lagern?
Prosecco wird jung getrunken – ideal innerhalb von 1–2 Jahren nach der Ernte. Im Gegensatz zu Champagner entwickelt er keine positiven Reife-Aromen. Also: kaufen, kühlen, innerhalb von Monaten genießen.