Geschmack & Aromen
Der Grauburgunder ist eine Mutation des Spätburgunders und hat in Deutschland, vor allem in Baden und der Pfalz, eine beachtliche Renaissance erlebt. Im Glas zeigt er sich oft mit goldenen Reflexen, in der Nase mit Birne, Quitte und einem Hauch Mandel. Je nach Ausbau reicht er von frisch und filigran bis cremig und vollmundig – der Barrique-Ausbau verleiht ihm zusätzlich feine Vanillenoten.
Seine Vielseitigkeit macht ihn zum idealen Essensbegleiter: Er harmoniert mit Geflügel, Schweinefleisch, asiatischer Küche und sogar mit milden Käsesorten. Grauburgunder Spätlese oder Auslese sind zudem wunderbare Begleiter zu süß-sauren Gerichten – ein Wein, der selten enttäuscht.
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Häufige Fragen
Ist Grauburgunder dasselbe wie Pinot Gris?
Ja – Grauburgunder ist die deutsche Bezeichnung für die Rebsorte Pinot Gris. In Frankreich (Elsass) heißt sie Pinot Gris, in Italien Pinot Grigio. Der Stil variiert: Deutsche Grauburgunder sind meist vollmundiger, italienische Pinot Grigio leichter.
Was unterscheidet Grauburgunder von Weißburgunder?
Grauburgunder ist vollmundiger, fruchtiger und oft leicht nussig. Weißburgunder ist filigraner, neutraler und näher am Riesling-Stil – beide sind aber ideal für den Alltagsgenuss.