Geschmack & Aromen
Grenache liebt Wärme und Trockenheit – in Südfrankreich, Spanien und Sardinien fühlt sie sich zu Hause. Die dünnhäutige Traube erzeugt Weine mit leuchtender Farbe, viel Frucht (Erdbeere, Kirsche) und weichen Tanninen. Im Châteauneuf-du-Pape ist sie die dominierende Rebsorte und verleiht den Weinen ihre berühmte Wärme und Fülle.
Der Spitzenausdruck der Rebsorte entsteht im Priorat (Spanien), wo alte, karge Grenache-Reben konzentrierte, mineralische Weine von Weltklasse liefern. Als Essenswein passt Grenache zu gegrilltem Lamm, provenzalischer Küche und würzigen Eintöpfen.
Wichtige Anbaugebiete
Passt zu
Empfohlene Grenache-Weine
Häufige Fragen
Warum hat Grenache oft viel Alkohol?
Die Rebsorte reift in heißen Regionen und produziert viel Zucker in den Beeren, der bei der Gärung zu Alkohol wird. 14–15 % sind keine Seltenheit – die weichen Tannine machen das aber gut trinkbar.
Was ist die typische Rolle von Grenache in Côtes du Rhône?
Grenache ist die Basis der meisten Côtes-du-Rhône-Weine. Sie wird oft mit Syrah und Mourvèdre verschnitten, um Fülle (Grenache) und Struktur (Syrah/Mourvèdre) zu kombinieren.