Geschmack & Aromen
Muskateller wächst am besten in warmen, sonnigen Lagen. Die berühmtesten Anbaugebiete sind Südtirol und die Steiermark, wo die Rebsorte ihre feine Fruchtigkeit und das typische Muskat-Bouquet entwickelt. Junge Muskateller duften nach Litschi, Rosenblättern und Holunder – ein Duft, der an edle Süßweine erinnert. Die Weine sind meist trocken oder halbtrocken ausgebaut, mit wenig Alkohol und einer erfrischenden Säure.
Muskateller ist der ideale Aperitif-Wein und ein exzellenter Begleiter zu leichten Vorspeisen, asiatischer Küche und Frucht-Desserts. Besonders zu Melone mit Schinken oder einer sommerlichen Obstplatte entfaltet er sein volles Aroma. Für Einsteiger ist ein trockener Muskateller aus Südtirol eine Offenbarung: intensiv, aber nie aufdringlich.
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Häufige Fragen
Ist Muskateller dasselbe wie Moscato?
Ja und nein. Muskateller ist die deutsche Bezeichnung für die gleiche Rebsorte wie der italienische Moscato. Moscato d'Asti ist eine spezielle, meist prickelnde und süße Variante. Trockener Muskateller aus Österreich oder Südtirol ist deutlich anders im Stil.
Schmeckt Muskateller nach Muskatnuss?
Nein, das Muskat-Aroma erinnert an frische Trauben und exotische Früchte, nicht an die Gewürz-Muskatnuss. Der Name kommt vom lateinischen 'muscus' (Moschus), wegen des betörenden Dufts.