Geschmack & Aromen
Negroamaro profitiert vom heißen, trockenen Klima Apuliens. Die Weine haben eine tiefdunkle, fast schwarzrote Farbe und Aromen von reifen Pflaumen, Brombeeren, Kirschen und mediterranen Kräutern mit einer Süßholznote. Im Geschmack sind sie vollmundig, mit weichen Tanninen und einer warmen, südlichen Fülle. Der Salento IGT und Brindisi DOC sind wichtige Herkunftsbezeichnungen.
Negroamaro wird oft mit Malvasia Nera verschnitten, was die Frucht noch betont. Die Sorte liefert auch hervorragende Roséweine (Salento Rosato). Als Essenswein passt Negroamaro perfekt zur apulischen Küche – Orecchiette mit Rübenblättern, gegrilltem Fleisch und würzigem Pecorino.
Wichtige Anbaugebiete
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Häufige Fragen
Schmeckt Negroamaro bitter?
Trotz des Namens (schwarzbittter) sind moderne Negroamaros meist samtig und fruchtig. Die Bitterkeit ist dezent und eher eine herbe Note, ähnlich wie bei dunkler Schokolade.
Ist Negroamaro teuer?
Nein – Negroamaro gehört zu den besten Preis-Leistungs-Rotweinen Italiens. Gute Qualität gibt es ab 8-12 Euro, Spitzenweine aus Copertino Riserva kosten 20-30 Euro.