Geschmack & Aromen
Die besten Scheureben wachsen in Rheinhessen, der Pfalz und Franken. Die Sorte bevorzugt tiefgründige, nährstoffreiche Böden und ist relativ robust gegen Pilzkrankheiten. Im Glas zeigt sie eine leuchtend gelbe Farbe und ein intensives Bouquet. Trockene Scheureben sind rassig und haben eine lebendige Säure, während edelsüße Auslesen und Beerenauslesen zu den größten Süßweinen Deutschlands zählen.
Scheurebe ist ein fantastischer Essenswein – ihre kräftige Frucht und Säure schneiden durch fettige und scharfe Gerichte. Zu Thai-Curry, Sushi mit Wasabi oder Ziegenkäse ist sie eine Klasse für sich. Für Genießer empfiehlt sich eine Spätlese mit 2-5 Jahren Flaschenreife – dann entwickeln sich honigartige Sekundäraromen.
Wichtige Anbaugebiete
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Häufige Fragen
Schmeckt Scheurebe wie Sauvignon Blanc?
Ja, die Aromatik ähnelt Sauvignon Blanc – aber Scheurebe ist oft noch intensiver und fruchtbetonter. Besonders die Note schwarzer Johannisbeere ist markant.
Ist Scheurebe eine natürliche Rebsorte?
Nein, sie ist eine 1916 in Deutschland gezüchtete Kreuzung. Trotzdem zählt sie zu den qualitativ hochwertigsten deutschen Neuzüchtungen und wird ernst genommen.