Geschmack & Aromen
Trollinger ist eine sehr alte Sorte, vermutlich schon im 15. Jahrhundert in Südtirol bekannt. In Württemberg erreicht sie ihre größte Verbreitung – rund 2.500 Hektar Rebfläche. Die Trauben sind dickbeerig und lockerbeerig, was sie anfällig für Fäulnis macht, aber für eine besonders fruchtige, milde Säure sorgt. Trollinger-Weine sind hellrot, mit Aromen von Kirsche, Himbeere und Mandel, und haben meist wenig Tannin.
Trollinger ist der ideale Alltagswein – leicht, fruchtig und unkompliziert. Er wird gerne gekühlt getrunken (14-16 °C) und passt zu schwäbischen Gerichten, aber auch zu Pasta, Pizza und leichten Fleischgerichten. Im Schwäbischen gilt der Trollinger mit 'Verkehr' (eine Mischung aus Trollinger und Riesling) als Kultgetränk.
Wichtige Anbaugebiete
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Häufige Fragen
Warum wird Trollinger fast nur in Württemberg angebaut?
Die Sorte ist sehr standorttreu und gedeiht am besten in Württembergs Keuperböden. Außerdem gibt es eine starke regionale Tradition und Identifikation mit dem Trollinger. Fast 99% der deutschen Anbaufläche liegt in Württemberg.
Muss man Trollinger kühlen?
Ja! Anders als kräftige Rotweine entfaltet Trollinger sein Aroma am besten bei 14-16 °C – also leicht gekühlt. Zu warm serviert wirkt er flach und alkoholisch.