Geschmack & Aromen
Viognier ist eine anspruchsvolle Traube, die früher vom Aussterben bedroht war (nur 8 Hektar in den 1960ern). Heute erlebt sie eine Renaissance – vor allem in der Neuen Welt (Kalifornien, Australien). Ihr Markenzeichen: ein intensives Bouquet nach Aprikose und Pfirsich, kombiniert mit einer ölig-cremigen Textur, die an Chardonnay erinnert, aber viel duftiger ist.
Der ideale Erntezeitpunkt ist entscheidend: zu früh geerntet schmeckt Viognier flach, zu spät verliert er seine elegante Säure. Im Condrieu AOC entstehen die teuersten und feinsten Viognier der Welt – selten, komplex und unglaublich ausdrucksstark. Als Essensbegleiter passt er zu gegrillten Garnelen, Hummer und exotischen Currygerichten.
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Häufige Fragen
Warum ist Viognier teurer als andere Weißweine?
Viognier hat einen geringen Ertrag pro Hektar und ist anfällig für Pilzkrankheiten. Im Condrieu kommen dazu die steilen Terrassenlagen, die nur Handarbeit erlauben – das treibt den Preis.
Schmeckt Viognier wie Chardonnay?
Viognier hat eine ähnliche cremige Textur, aber ein viel intensiveres, blumigeres Aroma (Aprikose, Veilchen). Chardonnay ist neutraler und buttriger.